20260222_SHAME-SHAME—EBelohnigUndEsTroeschterli

STAYALIVEUNDTANZNOCHLANG
I SAY I HOPE IT WILL BE WORTH WHAT I GIVE UP
is it so ridiculous ?
SHAME ON YOU ? ?

WA ISCH DE UNTERSCHIED ZWüSCHETERE BELOHNIG UND EME TROESCHTERLI ?
What’s the difference between a BELOHNIG undeme TROESCHTERLI ?

Eine fast sprachlose BREAK TRANCE MUZAK-Klangreise, 45′

Wer Unterschiede oder Antworten sucht, kommt sicherlich zu kurz. — Echte Fragen werden eher durch weitere Fragen als durch Antworten be-»antwortet». — Immerhin präsentiert ALOK VAID MENON eine beeindruckend eloquente These auf die Frage, was das ungefähr mit der ANGST VOR DEM TOD auf sich hat. — »DEATH» — als Begriff und Vorstellung: »DER TOD ist ein Platzhalter, mit dem wir die Dinge fürchten, die wir gerade erleben — . . . — Warum sollte ich also nicht mit voller Brust sprechen? — So wird der Tod nicht zu etwas, das uns erwürgt, sondern zu etwas, das mit uns tanzt.» *
( Transkription von AVM’s Text in Original und auf Tütsch: siehe ganz unten auf dieser Seite )
6×4 : STAY ALIV EUND TANZ NOCH LANG 

RadioDifficulture
ON AIR auf RadioLoRa, SO 21 — 97.5 MHz
Sonntag 22. Februar, 2026
21.45-22.30 Uhr

www.difficulture.ch

»ShameShame—EBelohnigUndEsTroeschterli» als MP3 hören: ( 45 Min ) :


Zu Wort kommen neben Alok Vaid Menon ein Redaktor einer SRF-Sendung ( ueber die Geschichte des SchweizerFrankens ), einige Senatoren und erlauchte Wuerdentraegerinnen, eine Tanne, eine Sirene und einige froehlich singende oder auch kraechzende Voegel, knirschende Bretter. Und ein SRF-Redaktor aus einem Podcast ueber die Geschichte des Schweizer Frankens.

Spiegelungen und Spannungen sind unser Kerngeschäft
Menschen spiegeln sich. Spiegelsysteme und ihre Symmetrien sind die Grundvoraussetzung molekularer Ordnung und Organisation, — in Kristallen wie in den pflanzlichen oder tierischen Organismen, die imstande sind, Licht einzufangen und als Energiepotenziale einzuspeichern. — Im dritten Drittel der Sendung kommt’s offensichtlich zum Streit. »This is so Ridiculous» und »Shame On You» sagt eine Dame, die AVATAR einer grossen disruptiven Organisation ist, die eine Kultur der Freundlichkeit zu zerstören versucht. — Vielleicht gibt es eine Position, aus der mer gegen( z.B. ) LINKE politische Gegner_innen kämpfen kann. Aber NETTE Leute ( und — HARHAR:  ) die gute alte traditionelle Schweizer Freundlichkeit ( auf die ich als vielleicht typischer, immer kritischer »Schweizer» wenigstens dereinst noch guten Gewissens stolz sein konnte ) zu verleumden ist eine Perversion, die nur auf dem Boden von Machtpolitik wachsen kann. Der »böseste» Vogel begnügt sich mit dem Opfer, das er selber aufressen und verdauen kann. Schlimmere Bösartigkeit  waere auf jeden Fall eine Erfindung des Wahnsinns von der Trademark MENSCH. — Eigentlich schreit Pam Bondi ( sofern sie denn doch noch ein Mensch ist ) in den Spiegel, in dem sie sich nicht erkennt, und den sie auch nicht als Spiegel erkennt. — Sich nicht im Spiegel zu erkennen, ist  bekanntlich die exquisite Fähigkeit der Narzissten und Vampire. Ignoranz und Empathielosigkeit ist die Tugend, mit der sich die Balance auf dem Surfboard ihres Hoellentrips aufrecht erhalten laesst. — Wild surfend auf einer Welle der Angst in die finstersten Abgründe der tragischen Tierart »Mensch». — Sie beschimpft die Spiegelung ihrer selbst, die ihr durch die gegenueberstehende Person entgegenschlaegt. Sie beschimpft ihre Selbsterkenntnis.

It is so ridiculous !
shame on YOU 

Zeig von Dir weg ! —  Es ist die simple »Genetik» des »Bösen» dass es immer im Du ist  und nie im ICH. — Ueber reziproke Rhetorik, die die spannungsgeladene Dampfmaschine der Machtpolitik antreibt, waere eine andere — am besten noch viel wortlosere — Sendung zu produzieren.  Klar, dass mir die Worte und anderen Differenzquotienten zunehmend im Halse stecken bleiben.
>> MUSIC FIRST !


EDITORISCHE ANGABEN
Die Sirene heult: GO EAST !
— Erklingen tut eine elektrische Orgel, ein SBB-Zug von Zuerich nach Brugg und ein SOB-Zug von Waedenswil nach Einsiedeln. Mal heult das Teremin namens Hermine, der Dinosaurier der Synthesizer, mal die Maegenwiler Sirenen ( an ihrer Gesangsprobe zum 4. Februar, 2026 ). Erhabenere Schwingungen bringt das Messing des China- und des CrashBeckens ins Spiel. Schiefe und gebrochene KLaenge bringt der alte Elefant, das verstimmte Klavier, das und auf seiner Lebensreise gegen Osten schon zwei Reussmoraenen überschritt.

Heimlich und dank glücklichen Zufällen haben sich in die Hintergruende eingeschlichen: Lana del Rey, SUMMERTIME SADNESS, Nigel Beaham-Powell & Bella Russel mit MAMMON MONEY, Thymian mit KOSMOS, Doumka Clarinet Ensemble mit PRAÏA und Maria Somerville mit STONEFLY. Der tschechischen Musiker IVA BITOVA habe ich das wunderbare Geigenstück CHURY CHURUJ ( gegen Ende ) zu verdanken, und vom Song SANTIGOLD von L.E.S. ARTISTES hab ich gar »holprig zitiert» ne Zeile gesungen . .
 I SAY I HOPE IT WILL BE WORTH WHAT I GIVE UP

Dank gilt all den lieben und  NETTEN Menschen, die EIM so umgeben, und dank denen das Leben ( insomma ) eher eine Freude ist. — Und unbedingt all den Taenzer_innen und Saenger_innen, denen mer in der freien Wildbahn so begegnet . .

 


S U P P L E M E N T
Wer meinem hoffentlich überflüssigen Geplapper noch weiter zuhören moecht:
»Am Anfang war Musik», — »Am Anfang war das Glucksen und Gurgeln, das Wirbeln, Wellen und Tanzen, das Licht, das sich in den Tröpfchen bricht und die Bubbles durch die wir zu schauen, oder die Schnecken durch die wir zu hören.  Die Synapsen, durch die wir zu spinnen anfingen usw. usw.» 


ENTTANZTEANGST der EXIST-TIERE
Tatsächlich, ich koennte nicht behaupten, dass der Tod aus der Sicht des Lebens EXISTIEREN wuerde. Was ist EXISTENZ ? — Kann das NICHTS aus der Sicht des Lebens ( oder des SEINS ) eine FORM haben ? Ist das Fallen ins Nichts im entferntesten verwandt mit dem selbstlosen, sinnlosen, fraglosen, weglosen, endlosen, von allem losen NICHTS. Was gibt es lustigeres und überflüssigeres, als ueber die Nichtigkeit des Sinns und des Seins zu plappern ? — Aus der Sicht des Todes ( wage ich zu behaupten ) waere wahrscheinlich nicht einmal das Leben vom Tod zu unterschieden. — Erst die die durch Widersprueche aufgespannten Räume ermöglichen dem SEIN zu EXISTIEREN ? Irgendetwas elektrochemisches oderso ? — Am Anfang ( aller solcher Verwirrung ) war das Wort — ( und als Medium wirkt das Wort wie ein Spiegel zurück auf das Fleisch ) — und sobald die Verwirrung FLEISCH WURDE, war die Hölle los . .

Und so freu ich mich doch spätestens seit ich sechzig bin, wenigstens ein klitzekleines Bisschen auf den Tod.Nicht etwa, dass ich diese Vorfreude nicht wenn irgend moeglich noch lange geniessen möcht !

(((
Ist es nicht
DIE GUETE, die mer mit den verschiedenen Namen des Allmächtigen eigentlich meint ? Wozu braeuchte GOTT ein Geschlecht. — Wozu den auch ? — (( Oder soll’s nur »lobet den HERRN» heissen, was den Kindern eingetrichtert werden muss ? — Oder dass ER dann z.B. ALS SCHWAN verkleidet, vom Elfenbeinturm hinabsteigen duerfte, um 70’000 Jungfrauen und Jünglinge zu ernten, oder als Köder an die Angelrute zu stecken um grössere Fische zu fangen ?
(( Das alles kommt ja in der Sendung zum guten Glück überhaupt nicht vor !
))


THAT WOULD BE »SO RIDICULOUS

SHAME SHAME
but different
)))

 

A N H A N G

A L O K   V A I D   M E N O N — Transkription seiner Rede ( * Er sagt »Colonialism» —  ich hab quasi eher aus »Kolonialistenperspektive» zuerst in »Autoritäten» geaendert — D’accord ?
Thinking Thru The Fear Of Death )
:

:
Der Tod ist nicht der Elefant im Raum. Der Tod ist der Raum. Und wir sind die Elefanten.
Die Arbeitsdefinition für den Tod ist Wahrheit. Es ist die einzige Wahrheit.
All die Dinge, die wir am Tod fürchten, passieren uns gerade jetzt.

Wir haben eine Hölle auf Erden geschaffen, eine Höllenlandschaft hier, und diese Höllenlandschaft wird uns dadurch verdeutlicht, dass wir an Fremde glauben.
Das ist eine Hölle. Denn wir sind eigentlich alle miteinander verbunden.

Das Problem ist also nicht der Tod. Das Problem sind die Bedeutungen,
die uns Andere über den Tod vermittelt haben.

„Tod” ist ein Platzhalter, mit dem wir die Dinge fürchten, die wir gerade erleben
Die Lügen, die wir erzählen, die Schattenseiten unseres Selbst, die wir leben
Die verkürzten Träume, die Art und Weise, wie wir unsere eigene Verletzlichkeit pulverisiert haben

All das führt zu einer Angst vor dem Tod
Und die Neukalibrierung, der Übergang, den wir meiner Meinung nach vollziehen müssen, besteht darin, dass wir, anstatt dieses drohende Ding in der Zukunft zu fürchten,
aufmerksam sind und uns über das, was jetzt ist, alarmieren lassen

Und die Art und Weise, wie wir beginnen können, unsere Beziehung zum Tod zu verändern
ist, die Wahrheit zu leben

Und die Wahrheit zu leben, bedeutet, den Tod in das Leben einzuflechten
Denn das ist die Wahrheit. Das heisst: Dies könnte das letzte Mal sein
Dass ich dich jemals wiedersehe

Warum zum Teufel sollte ich also nicht aus vollem Herzen sprechen?
So zu leben, denn wenn wir so leben
Wird der Tod nicht zu etwas, das uns erwürgt
Sondern zu etwas, das mit uns tanzt .

O R I G I N A L
:
Death is not the elephant in the room, death ist the room and we are the elephants
The working definition for death is truth. It’s the only truth

Al the Things that we fear in death are happening to us just right now
We’ve created a hell on earth, a hellscape here
And that hellscape is evidenced to us, by the fact that we believe in strangers
That’s a hell, because we are actually all connected

So the problem isn’t death
The problem is the meanings that Authorities* have taught us of what death is

»Death» is a placeholder with which we fear the things that we’re living right now
The lies that we’re telling
The shadow selves
That we’re living
The abbreviated dreams
The ways in which we’ve pulverised
Our own vulnerability

All of that goes into a fear of death. And the recalibration, the transition that I think we need to do is rather than fearing this looming thing in the future

Pay attention and be alarmed to what is now. And the way we can begin to shift
Our relationship to death is to live truth

And to live truth means to braid death into life
Because that is truth — Means to say
This might be the last time I ever get to see you again

So why the f**k would I not speak with my full chest ?
Is to live like that because when we live like that
Death becomes not this thing that is strangling us
But actually this thing that is dancing with us

 

Fear of Death — Einfallstor fuer Machtpolitik

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